Bekanntmachung für Deutsche zur Wahl zum Deutschen Bundestag

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Am 24. September 2017 findet die Wahl zum 19. Deutschen Bundestag statt.

Deutsche, die außerhalb der Bundesrepublik Deutschland leben und im Bundesgebiet keine Wohnung mehr innehaben, können bei Vorliegen der sonstigen wahlrechtlichen Voraussetzungen an der Wahl teilnehmen.
Für ihre Wahlteilnahme ist u. a. Voraussetzung, dass sie

  1. entweder nach Vollendung ihres 14. Lebensjahres mindestens drei Monate ununterbrochen in der Bundesrepublik Deutschland 1) eine Wohnung innegehabt oder sich sonst gewöhnlich aufgehalten haben und dieser Aufenthalt nicht länger als 25 Jahre zurück liegt,

    oder
    aus anderen Gründen persönlich und unmittelbar Vertrautheit mit den politischen Verhältnissen in der Bundesrepublik Deutschland erworben haben und von ihnen betroffen sind; sowie

  2. in ein Wählerverzeichnis in der Bundesrepublik Deutschland eingetragen sind. Sofern kein Meldewohnsitz in Deutschland mehr besteht, erfolgt diese Eintragung nur auf Antrag. Der Antrag ist auf einem Formblatt zu stellen; er soll bald nach dieser Bekanntmachung abgesandt werden. Einem Antrag, der erst nach dem 03. September 2017 bei der zuständigen Gemeindebehörde eingeht, kann nicht mehr entsprochen werden (§ 18 Abs. 1 der Bundeswahlordnung).

Antragsvordrucke (Formblätter) sowie informierende Merkblätter sind online auf der Seite des Bundeswahlleiters www.bundeswahlleiter.de erhältlich. Sie können auch bei

  • den diplomatischen und berufskonsularischen Vertretungen der Bundesrepublik Deutschland,

  • dem Bundeswahlleiter, Statistisches Bundesamt, Zweigstelle Bonn, Postfach 17 03 77, 53029 BONN, GERMANY, oder per E-Mail über das Kontaktformular des Büros des Bundeswahlleiters,

  • den Kreiswahlleitern in der Bundesrepublik Deutschland

    angefordert werden. 

Weitere Auskünfte siehe www.konsularinfo.de/wahl  

Mexiko Stadt, den 03. Mai 2017
Botschaft der Bundesrepublik Deutschland

Horacio 1506, Col. Los Morales

Mexiko-Stadt

                
                                                                      
 1) Zu berücksichtigen ist auch eine frühere Wohnung oder ein früherer Aufenthalt in dem in Artikel 3 des Einigungsvertrages genannten Gebiet (Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen zuzüglich des Gebietes des früheren Berlin (Ost)).